Das Projekt

Adjumani in Norduganda — wo ein Schulplatz alles entscheidet.

Rund zwei Millionen Geflüchtete leben in Uganda — viele von ihnen im Bezirk Adjumani im Norden des Landes. Mädchen sind hier besonders ausgeschlossen: Frühheirat mit 14 bis 16 Jahren ist verbreitet, ein Schulzugang oft nicht selbstverständlich. Bildung ist der einzige nachhaltige Weg aus diesem Kreislauf — und genau dort setzen wir an.

Eine Schülerin steht in einem sonnendurchfluteten Schulkorridor in Adjumani

Adjumani, Norduganda

Für ein Mädchen beginnt Zukunft mit einem sicheren Schulweg.

Foto: JRS Uganda · Sensible Bilder mit KI modifiziert – abgebildete Personen sind nicht real.

Was 800 € leisten

Ein Stipendium trägt ein ganzes Schuljahr — vollständig.

100 % der Schulgebühren
Der vollständige Schulplatz an einer weiterführenden Schule. Der JRS achtet auch auf unseren Wunsch hin darauf, dass Eltern, wenn möglich, einen Eigenanteil beisteuern. Das stärkt die Verantwortung vor Ort.
Schulmaterialien
Hefte, Stifte, Bücher und Uniform — alles, was ein Mädchen braucht, um vom ersten Tag an mitzuhalten.
Hygieneartikel inkl. Menstruationsprodukte
Damit kein Mädchen aus Mangel an Produkten Schultage verpasst.
Internat — für Mädchen, deren Schulweg zu weit ist
Nicht alle Stipendiatinnen wohnen im Internat; nur die, deren Schulweg zu weit ist, leben unter der Woche im Wohnheim. So bleibt der Schulbesuch verlässlich möglich.
Mentoring durch lokale Begleiter
Begleitung statt bloßer Hilfe: Menschen vor Ort, die jedes Mädchen über das Schuljahr hinweg stärken. Es ist die Perspektive, die Bildung eröffnet, die die Dynamik früher Verheiratung verändert.

Der Mittelfluss

Von Ihrer Spende bis zum Schulplatz — vier klare Schritte.

  1. 1

    Ihre Spende

    Als Mitglied oder mit einer einmaligen Spende geben Sie den ersten Anstoß.

  2. 2

    Frido’s Friends bündelt und überweist

    Wir bündeln die Beiträge und überweisen sie quartalsweise an den Jesuit Refugee Service (JRS).

  3. 3

    JRS führt Zahlungen und Sachleistungen durch und überwacht die Ausgaben

    Unser Partner vor Ort führt Zahlungen und Sachleistungen durch und überwacht, wie die Mittel verwendet werden — kein Umweg, keine Verwaltungskosten in Deutschland.

  4. 4

    Das Mädchen bleibt in der Schule

    Aus einem Beitrag wird ein Schulplatz: Stand Schuljahr 2024/25 bleiben 100 % der geförderten Kinder in der Schule.

Eine Gruppe von sieben Schülerinnen in rot-weißen Uniformen steht selbstbewusst zusammen

Gemeinsam stärker

Jedes geförderte Mädchen verändert mehr als ein einzelnes Leben.

Foto: JRS Uganda · Sensible Bilder mit KI modifiziert – abgebildete Personen sind nicht real.

Unser Partner

Der Jesuit Refugee Service — seit Jahrzehnten in Adjumani verwurzelt.

Der Jesuit Refugee Service (JRS) ist seit vielen Jahren fest im Bezirk Adjumani verankert. Er kennt die Familien, die Schulen und die Lehrkräfte — und wählt gemeinsam mit ihnen die Mädchen aus, für die ein Schulplatz alles verändert.

Der jesuitische Flüchtlingsdienst in Uganda ist unser Partner bei der Umsetzung und verwaltet die von Frido’s Friends finanzierten Stipendien als Teil seines Landesprogramms. JRS Uganda kennenlernen →

JRS arbeitet nach klaren Schutzstandards: Über unsere Stipendiatinnen werden öffentlich nur Vorname und Berufswunsch genannt — keine Nachnamen, keine Familien- oder Ortsangaben. Würde und Sicherheit der Mädchen stehen an erster Stelle.

Pater Frido Pflüger SJ hat über viele Jahre mit JRS in Ostafrika gearbeitet — ab 2003 in Adjumani, später als Regionaldirektor für Ostafrika und zuletzt als Landesdirektor in Uganda. Diese gewachsene Beziehung ist das Fundament unserer Arbeit.

Mitmachen

Geben Sie einem Mädchen ein ganzes Schuljahr.

800 € tragen ein Jahr — Schulgebühren, Material, Hygieneartikel, Internat und Begleitung. Ihre Mitgliedschaft macht daraus verlässliche Zukunft.